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Workation als paradiesisches Arbeitsmodell: Home-Office unter Palmen, Feierabend am Strand 


Du willst dein Home-Office an den Strand verlegen oder das Meeting einfach von der Berghütte aus annehmen? Wie wär's dann mit einer Workation? Dieser Trend stellt die einzigartige Verbindung zwischen Arbeit und Reisen dar. Sobald du deinen Laptop zu klappst, kannst du deinen Feierabend an deinem Traumort genießen sowie am Wochenende die Gegend unsicher machen. In diesem IMPACKT-Artikel gebe ich dir Tipps für deine nachhaltige Workation. Komm mit in die grünen Co-Working-Spaces direkt am Strand und lass dich in die Welt der Workationer:innen entführen. 

Was bedeutet Workation? 


Das flexible Arbeiten an grünen Ferienorten ist ein Trend, der dank des digitalen Zeitalters möglich geworden ist. Wie es das Wort schon vermuten lässt, setzt sich Workation aus den englischen Begriffen “work” (Arbeit) und “vacation” (Ferien) zusammen. Um den Urlaub zu verlängern, nimmst du das eigene Home-Office einfach mit. Alles was du brauchst, ist eine stabile Internetverbindung, deinen Laptop sowie dein Reiseziel. Bei diesem Lebensmodell bleibst du mehrere Wochen oder sogar einige Monate an deiner Destination. Wenn du einfach nie wieder zurück in die Heimat kommen willst, kannst du dich auch digitale Nomadin bzw. digitaler Nomade nennen. 

Warum Workation nachhaltiger als ein kurzer Urlaub ist: 


In den nächsten Punkten erfährst du die Vorteile von Workation. Lasst uns direkt starten. 

1. Tiefere Kultur- und Spracherfahrung sammeln 

Statt gehetzt die touristischen Highlights abzuklappern, besteht bei einer längeren Workation die Möglichkeit, tiefer in die Kultur einzutauchen. Somit kannst du viel mehr als nur die besten Insta-Pics mitnehmen. Wie wäre es mit einem begleitenden Sprachkurs oder einem Sprachtandem? Checke dafür gerne die App Tandem ab. Du willst lieber offline Leute kennenlernen? Probiere das nächste Sprachcafé aus. Dort kommen Anwohner:innen und Besucher:innen zusammen, um voneinander zu lernen. Apropos lernen. 
Wie wäre es mit einem italienischen Kochkurs oder einem thailändischen Massage-Workshop? Bei mir steht ein Salsa-Tanzkurs in Lateinamerika ganz oben auf der Bucket-Liste. Alles Sachen, die du nur machen kannst, wenn du Zeit mitbringst. 


2. Langzeiturlauber:innen können mehr IMPACKT haben 

Diese neue Arbeits- und Reiseform bietet dir die Möglichkeit, dich nach Feierabend vor Ort für deine Leidenschaften einzusetzen und einen IMPACKT zu hinterlassen. Vom Freiwilligendienst im Tierheim, dem Gründen eines Trash-Hero-Treffens oder der Organisation einer Social-Media-Gruppe für nachhaltige Aktivitäten - alles ist denkbar. Stöber gerne im IMPACKT-Blog für weitere Inspirationen. 


3. Reduzierung des CO2-Fußabdrucks 

Besagtes Arbeitsmodell ist auch in einem anderen Sinne nachhaltig: Wer länger reist und an einem Ort bleibt, nutzt in der Regel weniger Transportmittel. Anstatt viele Ziele mit weiten Distanzen in kurzer Zeit mit dem Flugzeug anzupeilen, kannst du diese langsamere Reiseart wählen und so weniger fliegen. Indem du dir mehr Zeit vor Ort nimmst, kannst du die Region gemächlich mit dem Zug, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad erkunden. Wer weiß, was du alles dabei entdeckst. Durch diese Einsparung von Abgasen wird auch der eigene CO2-Fußabdruck reduziert. Wenn ich dann doch mal das Flugzeug nehme, kompensiere ich meine Flüge mit myclimate


4. Unterstützung der lokalen Wirtschaft 

Bei der Ernährung setze ich auf lokales Streetfood und Spezialitäten. Beim Shoppen versuche ich auf große westliche Ketten zu verzichten. So werden weniger westliche Produkte unnötig um die Welt geschippert und mein Geld kommt direkt bei den lokalen Unternehmen und Restaurants an. Gerne setze ich dafür auf regionale Händler:innen. Es ist jedes Mal ein einzigartiges Erlebnis, über die Märkte zu schlendern und einen guten Preis zu verhandeln. 


Nachhaltige Co-Working-Spaces 


Als digitale Nomadin wechsle ich alle paar Monate meinen Wohnort. Mithilfe der Plattform Nomadlist, über Facebook-Gruppen und Community-Plattformen wie Freaking Nomads suche ich mir meine Co-Working-Places aus, um produktiv sein zu können. Co-Working-Places sind Büros, in denen du dich einmieten kannst und Gleichgesinnte findest. Statt im hektischen Trubel einer Großstadt, kannst du deine Arbeitsfläche auf einer idyllischen Dachterrasse oder in einem tropischen Garten aufbauen. Du kannst dich online oder vor Ort einbuchen und dir einen Tages-, Wochen- bzw. einen Monatspass besorgen. Auch bei der Wahl deiner Arbeitsumgebung hast du die Möglichkeit, auf Nachhaltigkeit zu achten. Beispielsweise kann ich dir das Yellow in Chiang Mai im Norden Thailands empfehlen. Im nächsten Abschnitt möchte ich dir ein zweites im Detail vorstellen. 


KoHub – das tropische Co-Working 


Einer meiner Lieblingsorte ist das KoHub auf der thailändischen Insel Koh Lanta. Dieser grüne Co-Working-Place ist eine Oase für wifi-durstige Nomad:innen. Das kommt nicht von irgendwo: James, der Gründer, legt besonderen Wert auf eine angenehme Atmosphäre. Gemeinsame Sonnenuntergänge sowie Spieleabende sind an der Tagesordnung. Mein Highlight war das frische und lokale Essen, das ich mir über die hauseigene App direkt an meinen Arbeitsplatz bestellen konnte. 
Bezüglich Nachhaltigkeit ist der Co-Working-Place ähnlich stark aufgestellt: Beispielsweise kannst du dir dort alles mieten, was du an Zubehör brauchst. Von einem Bildschirm, einer Maus oder einem privaten Call-Room ist alles dabei. Spare dir damit nicht nur schweres Gepäck, sondern auch CO2. 
Zudem achtet James auf wiederverwendbare Strohhalme und stellt Mehrweg-Trinkflaschen und Einkaufstaschen kostenlos zur Verfügung. Recycling steht hier auch hoch im Kurs: Ich konnte sogar meine Batterien fachgerecht entsorgen. 

Meine Erfahrungen 


Aktuell verbinde ich das digitale Nomadentum mit einer Weltreise und ich liebe es. Jeden Morgen in der Wärme aufzuwachen, nicht zu wissen, welches Abenteuer ich heute entdecken werde. Die Freiheit zu haben, ortsunabhängig zu arbeiten, ist ein wahrer Traum. Ich bin unglaublich dankbar, in meinem neuen Alltag andere Kulturen, ihre Arbeitsweisen und vor allem ihre kulinarische Vielfalt kennenzulernen. Dabei nehme ich mir die Zeit, die neuen Eindrücke zu verarbeiten und mich vor Ort zu engagieren und einen IMPACKT zu haben. Wenn’s gut läuft, werde ich diesen Lebensstil unbegrenzt fortsetzen. 
 
Auf Workation, fertig, los. 
Klingt verlockend? Ist es auch. Ob alleine, mit deiner besseren Hälfte oder deinen Lieblingskolleg:innen: Schnapp dir deine IMPACKT-Koffer und los geht die Workation. 

Liebe Grüße, 
Deine Franzi