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CO2 einsparen: So machst Du einfach den Klima-Unterschied

CO2 einsparen – das klingt für viele erst einmal nach Verzicht. Verständlich, bedeutet „sparen“ ja auch so viel wie „sich beschränken“. Was dabei jedoch untergeht: Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Wenn wir unser Klima nachhaltig verbessern, erlangen wir mehr Freiheit. Nämlich die, unsere Natur in seiner schönsten Form zu erkunden, mit ruhigerem Gewissen in die Zukunft zu blicken und unseren Kindern einen Ort zu bieten, an dem sie sorglos aufwachsen können.

Nachhaltigkeit ist also auch eine Form von Lebensqualität. Und „CO2 einsparen“ nicht einfach nur etwas, dass wir quantitativ messen können. Klar, es geht noch immer ums Reduzieren des Treibhausgases. Nur weil wir hier aufs „weniger“ gehen, heißt das aber lange noch nicht, dass wir dann auch weniger vom Leben haben. Zu sehen ist das beispielsweise bei unseren Nachbarn: Die Dänen gelten als die glücklichsten Menschen der Welt, während ihre Hauptstadt Kopenhagen seit Jahren den europäischen Green City Index anführt. 

Wir wollen Dir zeigen, wie einfach Du CO2 einsparen kannst, ohne den großen Unterschied zu spüren. Aber den großen Unterschied zu machen


CO2 einsparen – Was ist CO2 überhaupt? 


CO2 – oder auch Kohlenstoffdioxid - ist ein heißes Thema. Und zwar wortwörtlich. Je mehr davon in unserer Atmosphäre ist, umso mehr heizt sich unser Planet auf. Deswegen ist CO2 auch zum absoluten Buzzword geworden, sobald es um die Erderwärmung und den damit einhergehenden Klimawandel geht. 


Der Treibhauseffekt – natürlich vs. menschengemacht 


Von Natur aus ist CO2 aber gar nicht „schlecht“. Es kommt ganz natürlich in der Erdatmosphäre vor und hat eine entscheidende Rolle für unser Klima

1. Sonnenstrahlen gelangen von der Sonne durch unsere Atmosphäre auf unsere Erdoberfläche. 
2. Einen Teil davon nimmt unsere Erde als Wärme auf. Den anderen Teil schickt sie zurück Richtung Weltall. 
3. Hier „stellt“ sich unter anderem das CO2 dazwischen. Es nimmt einen Teil der Wärme auf und strahlt diese zu uns zurück.

Würde das nicht passieren, würden bei uns Temperaturen von durchschnittlich -18°C statt 15°C herrschen und unsere bekannte Flora und Fauna könnte sich nicht entwickeln. Man spricht hier vom natürlichen Treibhauseffekt

Problematisch wird’s, wenn zu viel CO2 in unserer Atmosphäre ist. Dann wird zu viel Wärme davon aufgehalten, zurück ins Weltall zu entweichen und strahlt zurück auf unseren Planeten. An diesem kritischen Punkt befinden wir uns gerade. Wir haben aus dem natürlichen einen künstlichen – oder auch anthropogenen – Treibhauseffekt gemacht. Wir bringen unseren Planeten zum Kochen. Wie kam’s dazu? 

So kam’s zum Klimawandel und seinen Folgen 


CO2 entsteht durch das Verbrennen fossiler Energieträger. Seit der Industrialisierung machen wir das in großen Maßen. Von der Großfabrik bis zum privaten Auto – den größten Teil, den wir an Energie verbrauchen, gewinnen wir durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Co. Und lassen dabei zu, dass immer mehr CO2 in unsere Atmosphäre gepustet wird. 

Das Resultat: Seit Beginn der Industrialisierung ist die globale Konzentration von Kohlendioxid um etwa 50% gestiegen. (Quelle: Umweltbundesamt). Gleichzeitig verzeichnen wir steigende Durchschnittstemperaturen auf unserem Planeten. Die letzten acht Jahre waren – global betrachtet – die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. 

Diese neuen, unnatürlich hohen Temperaturen bringen unsere Polkappen und Gletscher zum Schmelzen, erhöhen den Wasserspiegel der Ozeane, zerstören dadurch Landstriche und Lebensräume vieler Tiere und bedroht damit auch die Existenzgrundlage von uns Menschen – um nur ein paar Folgen des Klimawandels zu nennen. 

CO2 einsparen – So fängst Du damit an 


Die vielen Informationen und erschütternden Facts rund um die Klimakrise können einen schnell überwältigen. Man gerät ins Stocken und fragt sich: Was kann ich als einzelner Mensch bewirken und wie fange ich mit dem CO2 einsparen an? 

Deswegen kommen wir jetzt auch zur Good News: In 2022 sanken die CO2-Emissionen von Haushalten und Kleinverbrauchern um 5,1% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt konnte Deutschland die Treibhausgas-Emissionen – um immerhin 1,9% - senken.

CO2 einsparen ist also durchaus möglich – und so fängst Du an: 
Mit dem WWF-Klimarechner kannst Du Deinen CO2-Fußabdruck berechnen. Dafür beantwortest Du nur 35 kurze Fragen und schon siehst Du, wo Du noch CO2-freie Luft nach oben hast. Du wirst sehen, dass es dabei verschiedene Bereiche – wie Mobilität, Ernährung, und allgemeinen Konsum – gibt. 

Für die unterschiedlichen Bereiche haben wir die Tipps rausgesucht, damit CO2 sparen im Alltag und auf Reisen zum Kinderspiel wird: 

CO2 einsparen auf Reisen – Die besten Tipps 


Der Tourismus gilt als einer der größten Klimakiller. Reisen soll für acht Prozent des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen verantwortlich sein. Auf diese acht Prozent können wir mit nachhaltigeren Entscheidungen Einfluss nehmen. Wir können einen IMPACKT haben – und zwar mit folgenden Tipps: 

Mobilität: 


1. Zug statt Flug: Wenn Du neue Orte erkunden willst, schau doch einmal, welche Städte mit dem Zug zu erreichen sind. Viele Städtereisen in Europa sind nämlich einfach mit der Bahn gemacht. Noch mehr Abenteuer ist drin, wenn Du Dich für einen Nachtzug entscheidest. Wer mit dem Zug unterwegs ist, ist beim CO2 einsparen ganz vorne mit dabei und reduziert seine CO2-Emissionen im Vergleich zu einer Flugreise um etwa 80%. (Quelle: Umweltbundesamt).

2. CO2-Ausgleich: Sollte Dein Ziel doch einmal in weiter Ferne liegen und nur mit dem Flugzeug zu erreichen sein, kompensiere Deinen Flug. Wie das geht, erklären wir Dir hier

3. Leichtes Gepäck: Egal, ob Du mit dem Zug, Auto oder Flugzeug verreist, eine Regel gilt immer: Jedes Extra-Kilo, das Du in Deinem Koffer hast, kostet Treibstoff. Ein höherer Treibstoffverbrauch bedeutet mehr CO2. Überlege also vor Deiner Abreise, was Du wirklich brauchst. Hier erzählen wir Dir, wie Du smart und nachhaltig packst. 

 

Unterkunft: 


1. Camping: Du möchtest bei der Auswahl der Unterkunft CO2 einsparen? Im Zelt zu übernachten hat mit Abstand die beste CO2-Bilanz (Quelle: Öko-Institut). Noch nachhaltiger wird’s, wenn Du Dir das Zelt von Freund:innen oder Deiner Familie leihst.

2. Bio-Hotel: Solltest Du doch lieber ein „richtiges Dach“ über dem Kopf haben wollen, suche nach einer nachhaltigen Unterkunft. In Bio-Hotels entstehen laut Dehoga Bundesverband im Durchschnitt 7,5 kg CO2 pro Übernachtung. Das ist weniger als die Hälfte im Vergleich zum konventionellen Hotel. Hier liegt der Wert zwischen 17 und 47 kg CO2 pro Nacht. Wie Du ein Bio-Hotel findest? Wir erzählen’s Dir hier

3. Kein Luxus: Als größte Klimasünder unter den Unterkünften gelten übrigens Luxus-Hotels. Hier solltest Du, wenn Du CO2 einsparen willst, also nicht schlafen. Finde Deinen Luxus lieber in den kleinen Dingen: das frisch gebackene Brot beim regionalen Bäcker, die Ruhe im Tiny House, der Geruch der Naturkosmetik. 

Freizeit: 

 
1. Lokale Speisen: Ist es nicht toll, neue Gerichte kennenzulernen? Wir finden es toll, dass sich die Esskultur von Ort zu Ort unterscheidet. Regionale Bio-Lebensmittel zu essen, ist aber nicht nur super lecker. Du kannst damit auch 15% CO2 einsparen. Geh im Urlaub also auf Märkte und unterstütz mit Deinem Einkauf ganz nebenbei auch noch die einheimischen Bauern und Erzeuger. 

2. Geliehene Ausrüstung: Vor allem für einen Aktivurlaub benötigt es oft spezielles Equipment. Spare Geld, CO2 und Ressourcen, indem Du die benötigte Ausrüstung von Freund:innen leihst

3. Bike-Sightseeing: Viele Städte lassen sich einfach zu Fuß erkunden. Oft liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dicht beieinander. Wir kennen das aber auch: Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Füße wehtun. Das Tolle: Es werden immer mehr Sightseeing-Touren auf dem Fahrrad angeboten. Mit Berlin on Bike kannst Du zum Beispiel unsere Hauptstadt kennenlernen und dabei 0% CO2 verursachen. 


CO2 sparen im Alltag – Die besten Tipps 


Da wir ja mehr Zeit zu Hause als auf Reisen verbringen, machen wir immer noch den größten IMPACKT, wenn wir unsere alltäglichen Gewohnheiten verändern. So geht CO2 sparen im Alltag auf die wohl einfachste Art: 

Mobilität: 


1. Wege zu Fuß: Völlig CO2-frei kommst Du von A nach B, wenn Du zu Fuß gehst. Eine Alternative ist sonst auch Dein Fahrrad. 

2. Öffentliche Verkehrsmittel: Sind die Wege doch länger, steig‘ in die U-Bahn statt in Dein Auto. Damit kannst Du 50% CO2 einsparen. Besonders praktisch: Seit Mai 2023 gibt es das Deutschlandticket für nur 49 Euro. Damit kannst Du quer durchs Land fahren. 

3. E-Autos: Solltest Du auf Dein Auto angewiesen sein, überlege Dir, ob Du vom Verbrenner auf ein Auto mit Elektromotor umsteigen möchtest. Wie die Infografik „Wirksamer Klimaschutz“ zeigt, spart eine Person dadurch jährlich 510 kg CO2.

Zuhause: 


1. Bio-Gas: Am meisten CO2 – nämlich bis zu 3.560 kg CO2 - sparst Du, wenn Du aufs Fliegen verzichtest. Auf Platz zwei folgt dieser Tipp: Nutze Bio-Gas zum Heizen. Damit kannst Du im Jahr bis zu 1.500 kg CO2 weniger produzieren. 

2. Strom: 84% der deutschen Treibhausgas-Emissionen entstehen bei der Umwandlung von Energieträgern etwa in Strom und Wärme (Quelle: Umwelt Bundesamt). Heißt: Wer Strom spart, kann auch CO2 einsparen. Den Anfang machst Du am besten bei den größten Energiefressern: Deinen großen Haushaltsgeräten und Deiner Unterhaltungselektronik. Konkret heißt das: Setze beim Kochen den Deckel auf den Topf. Benutze beim Backen die Umluft-Funktion. Ziehe die Spülmaschine der Handwäsche vor. Tausche alte Glühbirnen gegen neue LEDs aus. Schalte Deinen Fernseher komplett aus und nicht nur auf Stand-By. Mehr Tipps, gibt es hier

3. Zero Waste: Manchmal ist es wirklich einfach, gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Wenn Du Deinen Lifestyle nach Zero Waste ausrichtest, minimierst Du nicht nur Müll, sondern auch Deinen CO2-Fußabdruck. Denn alles, was wir wegwerfen, wurde einmal hergestellt. Die Industrie verursacht 21% aller Emissionen. Heißt: Weniger shoppen = weniger wegwerfen = weniger CO2. 

4. Vegane Ernährung: Mit dem, was auf Deinem Teller landet, kannst Du CO2 einsparen. Merke Dir dafür einfach: saisonal, regional, fleischfrei. Du sparst zum Beispiel 49% CO2, wenn Du Dich für eine vegane Bio-Ernährung entscheidest, die saisonal und regional ist. In dieser Tabelle zum Thema „CO2 sparen beim Essen“ erfährst Du mehr. 

Freizeit: 


1. Klamotten-Frage: Die Textilindustrie hat 2015 mehr CO2 in die Luft geblasen als alle internationalen Flüge und die Schifffahrt zusammen. Noch trauriger macht da die Tatsache, dass laut Greenpeace jedes fünfte Kleidungsstück so gut wie nie getragen wird. Frage Dich bei Deiner nächsten Shopping-Tour also: Werde ich das wirklich anziehen? Wenn die Antwort ‚nein‘ lautet, lass das Teil liegen. So kannst Du Geld und CO2 einsparen

2. Nachhaltige Materialien: Sollte ein neues Kleidungsstück unverzichtbar sein, suche nach einer nachhaltigen Alternative. Bio-Baumwolle verursacht zum Beispiel nur die Hälfte der CO2-Emissionen, die beim Anbau konventioneller Baumwolle anfallen. Oder gucke, ob Du ein ähnliches Teil auch Second Hand findest. 

3. Konto: Wusstest Du, dass Deine Geldanlage einen großen Einfluss auf Deinen CO2-Abdruck hat? Denn während Du Dein Geld auf einem Konto „parkst“, investiert die Bank es weiter: Sie vergibt Kredite, kauft Aktien, Fonds oder Anleihen. Dabei kann es passieren, dass sie auch in klimaschädliche Branchen investieren. Ihnen geht’s um Gewinn, nicht um unsere Umwelt. Wechsle daher zu einer ethisch-ökologischen Bank wie der Ethikbank, Umweltbank, GLS-Bank oder Triodos. 

4. Mails: Sie kosten nichts, sind unkompliziert, gehen schnell, und machen keinen Müll. E-Mails scheinen nur Vorteile zu haben. Was wir selbst lange nicht wussten: eine E-Mail verursacht etwa 10 gr CO2 - mit einem umfangreichen Anhang sind es sogar bis zu 50 gr CO2. Deswegen überlege beim Schreiben Deiner nächsten Mail: Was möchte ich mitteilen? Was darf ich nicht vergessen? So vermeidest Du, dass Du viele kurze Mails schickst. 

CO2 einsparen – So gehst Du einfach vor 


Jetzt haben wir Dir einige Tipps mit auf den Weg gegeben, wie Du CO2 einsparen kannst – auf Reisen und im Alltag. Für Dich soll es sich möglichst natürlich anfühlen, unsere Vorschläge umzusetzen. Vor allem raten wir Dir, es nicht gleich zu überstürzen.

Die Zeit zu handeln ist jetzt. Da sind wir uns einig. Wir wissen aber auch, dass es nachhaltiger ist, wenn man langfristig denkt. Es bringt also wenig, wenn Du sofort alle Tipps umzusetzen versuchst, Dich überwältigt fühlst, und gleich wieder alles sein lässt.

Unser Vorschlag: Suche Dir für Deine nächste Reise drei Tipps raus, die Dich am meisten ansprechen. Du willst CO2 sparen im Alltag? Wähle auch hier drei Tipps aus, die Du in den kommenden zwei Wochen umsetzt. Schreibe sie Dir auf und erinnere Dich immer daran: CO2 einsparen schafft Lebensqualität. Für Dich, den Planeten, uns alle.

CO2 einsparen: So machst Du einfach den Klima-Unterschied

CO2 einsparen – das klingt für viele erst einmal nach Verzicht. Verständlich, bedeutet „sparen“ ja auch so viel wie „sich beschränken“. Was dabei jedoch untergeht: Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Wenn wir unser Klima nachhaltig verbessern, erlangen wir mehr Freiheit. Nämlich die, unsere Natur in seiner schönsten Form zu erkunden, mit ruhigerem Gewissen in die Zukunft zu blicken und unseren Kindern einen Ort zu bieten, an dem sie sorglos aufwachsen können.

Nachhaltigkeit ist also auch eine Form von Lebensqualität. Und „CO2 einsparen“ nicht einfach nur etwas, dass wir quantitativ messen können. Klar, es geht noch immer ums Reduzieren des Treibhausgases. Nur weil wir hier aufs „weniger“ gehen, heißt das aber lange noch nicht, dass wir dann auch weniger vom Leben haben. Zu sehen ist das beispielsweise bei unseren Nachbarn: Die Dänen gelten als die glücklichsten Menschen der Welt, während ihre Hauptstadt Kopenhagen seit Jahren den europäischen Green City Index anführt. 

Wir wollen Dir zeigen, wie einfach Du CO2 einsparen kannst, ohne den großen Unterschied zu spüren. Aber den großen Unterschied zu machen


CO2 einsparen – Was ist CO2 überhaupt? 


CO2 – oder auch Kohlenstoffdioxid - ist ein heißes Thema. Und zwar wortwörtlich. Je mehr davon in unserer Atmosphäre ist, umso mehr heizt sich unser Planet auf. Deswegen ist CO2 auch zum absoluten Buzzword geworden, sobald es um die Erderwärmung und den damit einhergehenden Klimawandel geht. 


Der Treibhauseffekt – natürlich vs. menschengemacht 


Von Natur aus ist CO2 aber gar nicht „schlecht“. Es kommt ganz natürlich in der Erdatmosphäre vor und hat eine entscheidende Rolle für unser Klima

1. Sonnenstrahlen gelangen von der Sonne durch unsere Atmosphäre auf unsere Erdoberfläche. 
2. Einen Teil davon nimmt unsere Erde als Wärme auf. Den anderen Teil schickt sie zurück Richtung Weltall. 
3. Hier „stellt“ sich unter anderem das CO2 dazwischen. Es nimmt einen Teil der Wärme auf und strahlt diese zu uns zurück.

Würde das nicht passieren, würden bei uns Temperaturen von durchschnittlich -18°C statt 15°C herrschen und unsere bekannte Flora und Fauna könnte sich nicht entwickeln. Man spricht hier vom natürlichen Treibhauseffekt

Problematisch wird’s, wenn zu viel CO2 in unserer Atmosphäre ist. Dann wird zu viel Wärme davon aufgehalten, zurück ins Weltall zu entweichen und strahlt zurück auf unseren Planeten. An diesem kritischen Punkt befinden wir uns gerade. Wir haben aus dem natürlichen einen künstlichen – oder auch anthropogenen – Treibhauseffekt gemacht. Wir bringen unseren Planeten zum Kochen. Wie kam’s dazu? 

So kam’s zum Klimawandel und seinen Folgen 


CO2 entsteht durch das Verbrennen fossiler Energieträger. Seit der Industrialisierung machen wir das in großen Maßen. Von der Großfabrik bis zum privaten Auto – den größten Teil, den wir an Energie verbrauchen, gewinnen wir durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Co. Und lassen dabei zu, dass immer mehr CO2 in unsere Atmosphäre gepustet wird. 

Das Resultat: Seit Beginn der Industrialisierung ist die globale Konzentration von Kohlendioxid um etwa 50% gestiegen. (Quelle: Umweltbundesamt). Gleichzeitig verzeichnen wir steigende Durchschnittstemperaturen auf unserem Planeten. Die letzten acht Jahre waren – global betrachtet – die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. 

Diese neuen, unnatürlich hohen Temperaturen bringen unsere Polkappen und Gletscher zum Schmelzen, erhöhen den Wasserspiegel der Ozeane, zerstören dadurch Landstriche und Lebensräume vieler Tiere und bedroht damit auch die Existenzgrundlage von uns Menschen – um nur ein paar Folgen des Klimawandels zu nennen. 

CO2 einsparen – So fängst Du damit an 


Die vielen Informationen und erschütternden Facts rund um die Klimakrise können einen schnell überwältigen. Man gerät ins Stocken und fragt sich: Was kann ich als einzelner Mensch bewirken und wie fange ich mit dem CO2 einsparen an? 

Deswegen kommen wir jetzt auch zur Good News: In 2022 sanken die CO2-Emissionen von Haushalten und Kleinverbrauchern um 5,1% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt konnte Deutschland die Treibhausgas-Emissionen – um immerhin 1,9% - senken.

CO2 einsparen ist also durchaus möglich – und so fängst Du an: 
Mit dem WWF-Klimarechner kannst Du Deinen CO2-Fußabdruck berechnen. Dafür beantwortest Du nur 35 kurze Fragen und schon siehst Du, wo Du noch CO2-freie Luft nach oben hast. Du wirst sehen, dass es dabei verschiedene Bereiche – wie Mobilität, Ernährung, und allgemeinen Konsum – gibt. 

Für die unterschiedlichen Bereiche haben wir die Tipps rausgesucht, damit CO2 sparen im Alltag und auf Reisen zum Kinderspiel wird: 

CO2 einsparen auf Reisen – Die besten Tipps 


Der Tourismus gilt als einer der größten Klimakiller. Reisen soll für acht Prozent des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen verantwortlich sein. Auf diese acht Prozent können wir mit nachhaltigeren Entscheidungen Einfluss nehmen. Wir können einen IMPACKT haben – und zwar mit folgenden Tipps: 

Mobilität: 


1. Zug statt Flug: Wenn Du neue Orte erkunden willst, schau doch einmal, welche Städte mit dem Zug zu erreichen sind. Viele Städtereisen in Europa sind nämlich einfach mit der Bahn gemacht. Noch mehr Abenteuer ist drin, wenn Du Dich für einen Nachtzug entscheidest. Wer mit dem Zug unterwegs ist, ist beim CO2 einsparen ganz vorne mit dabei und reduziert seine CO2-Emissionen im Vergleich zu einer Flugreise um etwa 80%. (Quelle: Umweltbundesamt).

2. CO2-Ausgleich: Sollte Dein Ziel doch einmal in weiter Ferne liegen und nur mit dem Flugzeug zu erreichen sein, kompensiere Deinen Flug. Wie das geht, erklären wir Dir hier

3. Leichtes Gepäck: Egal, ob Du mit dem Zug, Auto oder Flugzeug verreist, eine Regel gilt immer: Jedes Extra-Kilo, das Du in Deinem Koffer hast, kostet Treibstoff. Ein höherer Treibstoffverbrauch bedeutet mehr CO2. Überlege also vor Deiner Abreise, was Du wirklich brauchst. Hier erzählen wir Dir, wie Du smart und nachhaltig packst. 

 

Unterkunft: 


1. Camping: Du möchtest bei der Auswahl der Unterkunft CO2 einsparen? Im Zelt zu übernachten hat mit Abstand die beste CO2-Bilanz (Quelle: Öko-Institut). Noch nachhaltiger wird’s, wenn Du Dir das Zelt von Freund:innen oder Deiner Familie leihst.

2. Bio-Hotel: Solltest Du doch lieber ein „richtiges Dach“ über dem Kopf haben wollen, suche nach einer nachhaltigen Unterkunft. In Bio-Hotels entstehen laut Dehoga Bundesverband im Durchschnitt 7,5 kg CO2 pro Übernachtung. Das ist weniger als die Hälfte im Vergleich zum konventionellen Hotel. Hier liegt der Wert zwischen 17 und 47 kg CO2 pro Nacht. Wie Du ein Bio-Hotel findest? Wir erzählen’s Dir hier

3. Kein Luxus: Als größte Klimasünder unter den Unterkünften gelten übrigens Luxus-Hotels. Hier solltest Du, wenn Du CO2 einsparen willst, also nicht schlafen. Finde Deinen Luxus lieber in den kleinen Dingen: das frisch gebackene Brot beim regionalen Bäcker, die Ruhe im Tiny House, der Geruch der Naturkosmetik. 

Freizeit: 

 
1. Lokale Speisen: Ist es nicht toll, neue Gerichte kennenzulernen? Wir finden es toll, dass sich die Esskultur von Ort zu Ort unterscheidet. Regionale Bio-Lebensmittel zu essen, ist aber nicht nur super lecker. Du kannst damit auch 15% CO2 einsparen. Geh im Urlaub also auf Märkte und unterstütz mit Deinem Einkauf ganz nebenbei auch noch die einheimischen Bauern und Erzeuger. 

2. Geliehene Ausrüstung: Vor allem für einen Aktivurlaub benötigt es oft spezielles Equipment. Spare Geld, CO2 und Ressourcen, indem Du die benötigte Ausrüstung von Freund:innen leihst

3. Bike-Sightseeing: Viele Städte lassen sich einfach zu Fuß erkunden. Oft liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dicht beieinander. Wir kennen das aber auch: Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Füße wehtun. Das Tolle: Es werden immer mehr Sightseeing-Touren auf dem Fahrrad angeboten. Mit Berlin on Bike kannst Du zum Beispiel unsere Hauptstadt kennenlernen und dabei 0% CO2 verursachen. 


CO2 sparen im Alltag – Die besten Tipps 


Da wir ja mehr Zeit zu Hause als auf Reisen verbringen, machen wir immer noch den größten IMPACKT, wenn wir unsere alltäglichen Gewohnheiten verändern. So geht CO2 sparen im Alltag auf die wohl einfachste Art: 

Mobilität: 


1. Wege zu Fuß: Völlig CO2-frei kommst Du von A nach B, wenn Du zu Fuß gehst. Eine Alternative ist sonst auch Dein Fahrrad. 

2. Öffentliche Verkehrsmittel: Sind die Wege doch länger, steig‘ in die U-Bahn statt in Dein Auto. Damit kannst Du 50% CO2 einsparen. Besonders praktisch: Seit Mai 2023 gibt es das Deutschlandticket für nur 49 Euro. Damit kannst Du quer durchs Land fahren. 

3. E-Autos: Solltest Du auf Dein Auto angewiesen sein, überlege Dir, ob Du vom Verbrenner auf ein Auto mit Elektromotor umsteigen möchtest. Wie die Infografik „Wirksamer Klimaschutz“ zeigt, spart eine Person dadurch jährlich 510 kg CO2.

Zuhause: 


1. Bio-Gas: Am meisten CO2 – nämlich bis zu 3.560 kg CO2 - sparst Du, wenn Du aufs Fliegen verzichtest. Auf Platz zwei folgt dieser Tipp: Nutze Bio-Gas zum Heizen. Damit kannst Du im Jahr bis zu 1.500 kg CO2 weniger produzieren. 

2. Strom: 84% der deutschen Treibhausgas-Emissionen entstehen bei der Umwandlung von Energieträgern etwa in Strom und Wärme (Quelle: Umwelt Bundesamt). Heißt: Wer Strom spart, kann auch CO2 einsparen. Den Anfang machst Du am besten bei den größten Energiefressern: Deinen großen Haushaltsgeräten und Deiner Unterhaltungselektronik. Konkret heißt das: Setze beim Kochen den Deckel auf den Topf. Benutze beim Backen die Umluft-Funktion. Ziehe die Spülmaschine der Handwäsche vor. Tausche alte Glühbirnen gegen neue LEDs aus. Schalte Deinen Fernseher komplett aus und nicht nur auf Stand-By. Mehr Tipps, gibt es hier

3. Zero Waste: Manchmal ist es wirklich einfach, gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Wenn Du Deinen Lifestyle nach Zero Waste ausrichtest, minimierst Du nicht nur Müll, sondern auch Deinen CO2-Fußabdruck. Denn alles, was wir wegwerfen, wurde einmal hergestellt. Die Industrie verursacht 21% aller Emissionen. Heißt: Weniger shoppen = weniger wegwerfen = weniger CO2. 

4. Vegane Ernährung: Mit dem, was auf Deinem Teller landet, kannst Du CO2 einsparen. Merke Dir dafür einfach: saisonal, regional, fleischfrei. Du sparst zum Beispiel 49% CO2, wenn Du Dich für eine vegane Bio-Ernährung entscheidest, die saisonal und regional ist. In dieser Tabelle zum Thema „CO2 sparen beim Essen“ erfährst Du mehr. 

Freizeit: 


1. Klamotten-Frage: Die Textilindustrie hat 2015 mehr CO2 in die Luft geblasen als alle internationalen Flüge und die Schifffahrt zusammen. Noch trauriger macht da die Tatsache, dass laut Greenpeace jedes fünfte Kleidungsstück so gut wie nie getragen wird. Frage Dich bei Deiner nächsten Shopping-Tour also: Werde ich das wirklich anziehen? Wenn die Antwort ‚nein‘ lautet, lass das Teil liegen. So kannst Du Geld und CO2 einsparen

2. Nachhaltige Materialien: Sollte ein neues Kleidungsstück unverzichtbar sein, suche nach einer nachhaltigen Alternative. Bio-Baumwolle verursacht zum Beispiel nur die Hälfte der CO2-Emissionen, die beim Anbau konventioneller Baumwolle anfallen. Oder gucke, ob Du ein ähnliches Teil auch Second Hand findest. 

3. Konto: Wusstest Du, dass Deine Geldanlage einen großen Einfluss auf Deinen CO2-Abdruck hat? Denn während Du Dein Geld auf einem Konto „parkst“, investiert die Bank es weiter: Sie vergibt Kredite, kauft Aktien, Fonds oder Anleihen. Dabei kann es passieren, dass sie auch in klimaschädliche Branchen investieren. Ihnen geht’s um Gewinn, nicht um unsere Umwelt. Wechsle daher zu einer ethisch-ökologischen Bank wie der Ethikbank, Umweltbank, GLS-Bank oder Triodos. 

4. Mails: Sie kosten nichts, sind unkompliziert, gehen schnell, und machen keinen Müll. E-Mails scheinen nur Vorteile zu haben. Was wir selbst lange nicht wussten: eine E-Mail verursacht etwa 10 gr CO2 - mit einem umfangreichen Anhang sind es sogar bis zu 50 gr CO2. Deswegen überlege beim Schreiben Deiner nächsten Mail: Was möchte ich mitteilen? Was darf ich nicht vergessen? So vermeidest Du, dass Du viele kurze Mails schickst. 

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Jetzt haben wir Dir einige Tipps mit auf den Weg gegeben, wie Du CO2 einsparen kannst – auf Reisen und im Alltag. Für Dich soll es sich möglichst natürlich anfühlen, unsere Vorschläge umzusetzen. Vor allem raten wir Dir, es nicht gleich zu überstürzen.

Die Zeit zu handeln ist jetzt. Da sind wir uns einig. Wir wissen aber auch, dass es nachhaltiger ist, wenn man langfristig denkt. Es bringt also wenig, wenn Du sofort alle Tipps umzusetzen versuchst, Dich überwältigt fühlst, und gleich wieder alles sein lässt.

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